PMS
- lauramarialouisa
- 9. Juli
- 2 Min. Lesezeit
PMS – wenn du gleichzeitig weinen, jemanden anschreien und drei Tafeln Schokolade essen willst. Willkommen im Club!
Viele Frauen kennen dieses Gefühl nur zu gut. Die Tage vor der Periode haben es in sich. Aber was genau passiert da eigentlich im Körper und was hilft wirklich? Was wäre, wenn wir auf unseren Körper hören würden, statt ihn zu ignorieren, gerade dann, wenn er am lautesten spricht?
Was ist PMS?
PMS steht für prämenstruelles Syndrom und beschreibt eine Reihe von körperlichen und emotionalen Symptomen, die in der zweiten Hälfte des Zyklus – also vor der Periode – auftreten. Die meisten Frauen erleben in irgendeiner Form PMS. Bei manchen bleibt es bei leichter Reizbarkeit, andere leiden unter starken Beschwerden, die den Alltag einschränken können.
Typische Symptome von PMS:
Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen
Brustspannen oder -schmerzen
Müdigkeit, Schlafprobleme
Blähungen, Heisshunger, Gewichtszunahme
Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen
Konzentrationsprobleme
Wassereinlagerungen
Wie entsteht PMS?
«Diese Stimmungsschwankung wurde Ihnen präsentiert von: Hormone & Co.» Japp, denn wenn die Hormone Regie führen, wird jede Emotion zur Hauptdarstellerin. Ja, die Hormone haben einen riesen Einfluss auf uns. Die Hormonschwankungen spielen eine entscheidende Rolle, vor allem das Zusammenspiel von Östrogen und Progesteron in der zweiten Zyklushälfte.
Was hilft bei PMS?
Entzündungshemmende Ernährung: Viel Gemüse, Omega-3-Fettsäuren, wenig Zucker
Magnesium
Bewegung (z. B. Spaziergänge, Yoga) kann Stress abbauen und die Stimmung stabilisieren.
Ausreichend Schlaf & Stressmanagement (z. B. Atemübungen, Meditation, Journaling)
Beruhigende Tees
Liebevoll und verständnisvoll zu dir sein
Keine unüberlegten Handlungen
PMS ist real – und du bist nicht allein
PMS ist mehr als «nur ein bisschen zickig sein». Es ist ein ernstzunehmendes körperliches und emotionales Phänomen, das Aufmerksamkeit verdient. Wenn dich die Beschwerden stark belasten, zögere nicht, Hilfe zu suchen. Es ist okay, nicht okay zu sein – besonders an den Tagen, an denen dein Körper einen eigenen Plan hat. PMS verdient Mitgefühl, nicht Bagatellisierung.
Tipp zum Schluss: Führe ein Zyklus-Tagebuch und schreibe deine Gefühle auf. Egal ob per App oder handschriftlich. So erkennst du Muster und kannst gezielt gegensteuern und mitfühlender mit dir selbst sein.
Deine Zyklusmentorin,



