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Die Libido im Zyklus

Aktualisiert: 13. Okt.

Die weibliche Libido ist ein faszinierendes und vielschichtiges Thema – vor allem, wenn man betrachtet, wie stark sie sich im Verlauf des Menstruationszyklus verändern kann. Viele Frauen bemerken, dass ihr sexuelles Verlangen nicht konstant ist, sondern in bestimmten Phasen ihres Zyklus ansteigt oder abnimmt. Aber warum ist das so? Und welche Rolle spielen dabei Hormone?


Hormone und ihre Wirkung auf die Libido

Die Libido wird massgeblich von Hormonen beeinflusst, insbesondere von Östrogen, Progesteron und Testosteron.

  • Östrogen: Steigt vor dem Eisprung stark an. Es sorgt für bessere Stimmung, erhöhtes Selbstbewusstsein und eine gesteigerte sexuelle Lust.

  • Testosteron: Obwohl als männliches Hormon bekannt, spielt es auch bei Frauen eine wichtige Rolle für das sexuelle Verlangen. Es erreicht oft kurz vor oder während des Eisprungs seinen Höhepunkt.

  • Progesteron: Wirkt eher beruhigend und kann die Libido in der zweiten Zyklushälfte etwas dämpfen.


Libido im Zyklus: Typische Muster


Vor dem Eisprung – Libido-Hoch

Viele Frauen spüren rund um den Eisprung den stärksten Sexualtrieb. Das ist evolutionär sinnvoll, denn in dieser Zeit ist die Fruchtbarkeit am höchsten – der Körper signalisiert: Jetzt ist die beste Zeit für Fortpflanzung.


Nach dem Eisprung – Libido-Tief

In der Lutealphase nimmt die Libido bei vielen ab, was auf den Anstieg des Progesterons zurückzuführen ist. Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder ein allgemeines Nachlassen des Verlangens können hier auftreten.


Während der Menstruation – sehr individuell

Einige Frauen verspüren während ihrer Periode eine geringere Lust, andere wiederum fühlen sich besonders intim oder geniessen sogar eine gesteigerte Libido.


Warum ist das Wissen um die Libido im Zyklus hilfreich?

  • Selbstverständnis: Frauen lernen, ihren Körper besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse einzuschätzen.

  • Partnerschaft: Paare können sich besser aufeinander einstellen und sexuelle Wünsche kommunizieren.

  • Gesundheit: Libido-Veränderungen können auch Hinweise auf hormonelle Ungleichgewichte oder gesundheitliche Probleme geben.


Meine Erfahrung

Als ich die Antibabypille nahm, nahm habe ich Libido-Schwankungen gar nicht wahr und fühlte mich durchgehend monoton. Seitdem ich die Pille abgesetzt habe, ist mir bewusst geworden, dass auch ich solche Schwankungen erlebe und keineswegs ein gefühlloser Roboter bin, wie ich lange dachte.















Deine Zyklusmentorin,

ree


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