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Hormone im Stress: Zyklus ausser Balance

Der weibliche Menstruationszyklus wird von Hormonen gesteuert, die im Gehirn und in den Eierstöcken produziert werden. Er läuft normalerweise in einem regelmässigen Rhythmus ab – mit Eisprung und Menstruation. Doch dieser Rhythmus ist empfindlich und kann leicht aus dem Gleichgewicht geraten. Ein wichtiger, aber oft übersehener Faktor ist dabei der Stress.


Was passiert im Körper?

Der Zyklus wird von einer Art „Hormonkette“ gesteuert: Das Gehirn sendet Signale an die Eierstöcke, damit dort Östrogen und Progesteron produziert werden. Diese Hormone bereiten den Körper jeden Monat auf eine mögliche Schwangerschaft vor.

Wenn der Körper aber unter Stress steht – sei es durch psychische Belastungen, Schlafmangel, Krankheit oder intensiven Sport –, schaltet er in den „Notfallmodus“. Dann produziert er vermehrt Stresshormone wie Cortisol, die die Hormonbalance stören können. Das passiert, um in belastenden Situationen Energie bereitzustellen und die Stressreaktion zu steuern. Diese erhöhten Stresshormone können die hormonelle Steuerung des Menstruationszyklus stören, indem sie die Signale im Gehirn hemmen.


Wie fühlt sich Stress im Körper an?

  • Zyklusstörungen

  • Herzrasen oder schneller Puls

  • Spannungen oder Schmerzen in Nacken, Schultern und Rücken

  • Kopfschmerzen oder Migräne

  • Engegefühl in der Burst oder Atemnot

  • Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf

  • Zittern oder Unruhe

  • Muskelzittern oder Kribbeln


Neben diesen körperlichen Anzeichen, kann Stress auch Gefühle wie Nervosität, Reizbarkeit oder Überforderung auslösen. Der Körper ist also quasi in Alarmbereitschaft - das spürt man ganz deutlich.


Wie wirkt sich Stress auf den Zyklus aus?

Stress kann...

  • den Eisprung unterdrücken 

  • die Zykluslänge verändern – z. B. kürzer oder länger als üblich.

  • das Ausbleiben der Periode verursachen, besonders bei starkem oder lang anhaltendem Stress.

  • die zweite Zyklushälfte (Lutealphase) verkürzen


Was kann man tun?

  • Stress ernst nehmen und versuchen, ihn aktiv zu reduzieren (z. B. mit Entspannungstechniken, Schlafhygiene, Sport in einem gesunden Rahmen).

  • Ausgewogene Ernährung 

  • Ausreichend Ruhe

  • Zyklus beobachten – z. B. mit einer App oder einem Kalender, um Veränderungen früh zu erkennen.

  • Bei starken oder langanhaltenden Zyklusstörungen ärztlichen Rat einholen – besonders, wenn Kinderwunsch besteht.



















Deine Zyklusmentorin,

ree



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