Prä- und probiotische Ernährung
- lauramarialouisa
- 12. Nov.
- 2 Min. Lesezeit
Ein gesunder Darm ist die Basis für ein starkes Immunsystem, gute Verdauung und sogar für unser seelisches Wohlbefinden. Immer mehr Studien zeigen, dass die Billionen Mikroorganismen in unserem Darm entscheidend für unsere Gesundheit sind. Doch wie kannst du deine Darmflora gezielt unterstützen? Die Antwort liegt in prä- und probiotischen Lebensmitteln.
Was sind Probiotika?
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können. Sie helfen dabei, „gute“ Bakterien zu vermehren und „schlechte“ in Schach zu halten.
Beispiele für probiotische Lebensmittel:
Joghurt mit aktiven Kulturen
Kefir
Sauerkraut und Kimchi
Miso und Tempeh
Kombucha
Tipp: Achte auf „lebende Kulturen“ oder „unpasteurisiert“ auf der Verpackung. Nur dann sind die Bakterien noch aktiv.
Was sind Präbiotika?
Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe, die als „Futter“ für die nützlichen Darmbakterien dienen. Sie fördern also indirekt die Gesundheit des Mikrobioms, indem sie den guten Bakterien helfen, sich zu vermehren.
Beispiele für präbiotische Lebensmittel:
Ballaststoffreiche Gemüsesorten wie Chicorée, Schwarzwurzel, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch
Haferflocken
Vollkornprodukte
Leinsamen und Flohsamenschalen
Hülsenfrüchte
Tipp: Steigere den Anteil an präbiotischen Lebensmitteln langsam, so vermeidest du Blähungen und dein Darm kann sich anpassen.
Prä- und Probiotika im Zusammenspiel
Erst die Kombination macht den Unterschied: Probiotische Lebensmittel bringen neue Bakterien in den Darm, während präbiotische Lebensmittel diese Bakterien nähren und ihre Aktivität unterstützen. Gemeinsam können sie das Gleichgewicht im Darm stabilisieren.
Beispiel:
Ein Naturjoghurt (probiotisch) mit Haferflocken, Banane und einem Löffel Leinsamen (präbiotisch).
Warum ist eine gesunde Darmflora so wichtig?
Eine ausgeglichene Darmflora kann:
die Verdauung verbessern
das Immunsystem stärken
die Nährstoffaufnahme fördern
Entzündungen im Körper reduzieren
und sogar die Stimmung positiv beeinflussen (Stichwort „Darm-Hirn-Achse“)
Schon kleine Veränderungen wie ein Joghurt zum Frühstück oder mehr ballaststoffreiches Gemüse können einen grossen Unterschied machen.
Einfluss der Darmgesundheit auf Hormone und Zyklus
Im Darm leben bestimmte Bakterien, einige dienen dem Abbau und der Regulierung der Hormone. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist (z. B. durch schlechte Ernährung, Stress oder Antibiotika), kann es zu einer hormonellen Dysbalance führen. Die Folge: PMS, Stimmungsschwankungen, Hautproblemen oder unregelmässigem. Eine starke Darmflora ist also nicht nur gut für Verdauung und Immunsystem, sie kann auch dabei helfen, Hormone im Gleichgewicht zu halten und den Zyklus harmonischer zu gestalten.
Wer auf eine regelmässige Zufuhr von prä- und probiotischen Lebensmitteln achtet, unterstützt seinen Körper ganzheitlich, von der Verdauung bis zur Hormonbalance.
Deine Zyklusmentorin,



