Mein Zyklus #Tagebuch
- lauramarialouisa
- 30. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Zwischen Hormonchaos & Hoffnung
Dieser Blog soll nicht nur informieren. Ich möchte dich mitnehmen in meinen Alltag, meine Herausforderungen und kleinen Erfolge. Wie du vielleicht weisst, wurde bei mir im November 2023 dem PCOS diagnostiziert, eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter.
Die Diagnose kam mit einem gewissen Schockmoment. «Unheilbar» klingt schwer, fast hoffnungslos. Doch ich habe inzwischen viele inspirierende Geschichten von Frauen gehört, die einen Weg gefunden haben, gut mit dem PCOS zu leben oder es sogar ganz in den Griff bekommen haben. Genau deshalb begleite ich heute selbst Frauen im Rahmen eines Zyklusmentoring, um ihnen auf ihrem Weg mit hormonellen Herausforderungen zur Seite zu stehen.
PCOS Update
Im April 2025 habe ich erneut meine Hormonwerte testen lassen. Leider gab es kaum Veränderungen seit dem letzten Test im Sommer 2024. Anfangs hat mich das frustriert und ich hatte ein ziemliches Tief. Doch dann kam die Erkenntnis: Gesundheit bedeutet nicht immer, perfekt zu funktionieren. Vielleicht liegt die wahre Stärke darin, unsere Ansprüche an uns selbst zu hinterfragen, anzupassen und unseren Körper genau dafür zu schätzen, was er bereits leistet.
PMS - Wenn der Körper spricht
In den letzten zwei bis drei Zyklen hatte ich leichte PMS-Symptome, vor allem Stimmungsschwankungen und eine gewisse emotionale Empfindlichkeit. Inzwischen versuche ich, solche Signale nicht zu übergehen, sondern bewusst hinzuhören, was mein Körper mir sagen will.
Wenn der Körper endlich im Rhythmus ist
Eine richtig gute Nachricht: Meine letzten vier Zyklen waren fast auf den Tag genau regelmässig und das zum allerersten Mal in meinem Leben! Ich habe kaum Beschwerden, manchmal ein leichtes Ziehen, was völlig normal ist. Für mich ist das ein riesiger Erfolg, auf den ich wirklich stolz bin.
Meine Learnings
Was ich in den letzten Monaten für mich gespürt und gelernt habe: In der Lutealphase, besonders kurz vor der Periode bis ungefähr Zyklustag 3, braucht mein Körper vor allem eins: Ruhe. Ich plane in dieser Zeit bewusst Rückzug ein, gönne mir Pausen und reduziere den Druck, produktiv sein zu müssen. An Zyklustag 1 und 2 mache ich meistens: nichts. Und das ist genau richtig so. Manchmal bin ich sogar ein bisschen melancholisch, wenn das Bedürfnis nach Ruhe am dritten Tag plötzlich wieder verschwindet und die Energie zurückkommt. Das zeigt mir, wie wichtig es ist, auch zwischen den Phasen regelmässig innezuhalten und sich eine Pause zu gönnen.
Mit Nadeln zur Ruhe
Im Frühling habe ich regelmässig Akupunktur-Behandlungen gemacht. Diese Sessions haben mir nicht nur gut getan, sondern auch dabei geholfen, meinen Zyklus zu stabilisieren. Eine sanfte, ganzheitliche Unterstützung, die ich sehr schätze.
Deine Zyklusmentorin,



